2020




   
Januar

Wie ja auch ausführlich in der deutschen Presse berichtet wird, sind dieses Jahr die Buschbrände besonders schlimm. Es ist schon eine Fläche größer als Belgien abgebrannt. Fast noch schlimmer als den Verlust an Häusern (zum Glück hatten die Brände bis zum Verfassen dieser Zeilen kaum Menschenleben gefordert) ist der Schaden für die Natur einzuschätzen. Brennen tut es ja überwiegend da wo auch was Brennbares ist, also in Nationalparks mit viel Büschen und Bäumen. Und bei den Flächen die betroffen sind wird das wohl einige Tier- und Pflanzenarten an den Rand des Aussterbens bringen.
Bei Melbourne gab es bisher nur ein kleineres Feuer nahe einem Vorort, ansonsten sind wir in unmittelbarer Umgebung bisher verschont geblieben. Aber obwohl die großen Feuer hunderte von Kilometern entfernt sind, wird bei passendem Wind der Rauch hierher getrieben. Da hatten wir schon ein paar Tage wo es draussen nach Lagerfeuer roch und die Sicht sehr eingeschränkt war.




Das hier sind noch nicht mal die schlimmsten Fotos, es war teilweise noch deutlich diesiger.



Dann hatten wir auch schon den einen oder anderen Tag wo es um die 40°C warm war. Da haben wir unseren gefiederten Freunden extra-kaltes Wasser in die Schale gefüllt, mit Eiswürfeln drin. Hier kann man sehen wie die Vögel am hecheln und trinken sind bei diesen Temperaturen!


Und unsere Possums die uns jeden Abend besuchen kommen sind mittlerweile so zutraulich dass sie uns aus der Tasse fressen. Das machen wir aber eher selten, normalerweise bekommen sie nur die Reste die die Vögel übrig gelassen haben (besonders die Rosinen mögen sie). Sie sollen ja nicht abhängig von uns werden!